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Fachliche News

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Ausfall einer Darlehensforderung als Verlust bei den Einkünften aus Kapitalvermögen

Donnerstag, 26 April 2018 08:17

Auch vor Einführung der Zinsabgeltungssteuer im Jahr 2009 mussten Zinseinnahmen aus privaten Darlehensforderungen versteuert werden. Ein  Forderungsausfall, z. B. durch die Insolvenz des Schuldners, konnte steuerlich jedoch nicht abgezogen werden. Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 24.10.2017 entschieden, dass solche Forderungsverluste unter der Geltung des Zinsabgeltungssteuerregimes steuerlich anzuerkennen sind. Die Anerkennung erfolgt erst dann, wenn endgültig feststeht, dass die Forderung ausfällt. Wann dieser Zeitpunkt genau gegeben ist, kann strittig sein. Es empfiehlt sich deshalb, den Forderungsausfall lieber ein Jahr zu früh als zu spät zu erklären.

Für die Einkünfte aus Kapitalvermögen gilt ein eigenes Verlustverrechnungssystem. Deshalb können Verluste aus dem Ausfall einer Darlehensforderung nicht mit anderen Einkünften, z. B. denen aus Ihrer Praxis, verrechnet werden. Eine Verrechnung ist aber möglich mit laufenden Einkünften aus Kapitalvermögen (Zinsen, Dividenden usw.) und mit realisierten Kursgewinnen aus Aktien und sonstigem Kapitalvermögen. Also eine gute Nachricht für die betroffenen Steuerzahler.

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