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Fachliche News

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Erinnerung an die Vorschriften zum Mindestlohn

Freitag, 22 Februar 2019 10:16

Seit 2015 gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn. Bei der Einführung und auch danach haben wir mit umfangreichen Sonderinformationen hierüber berichtet. Nach­dem bisher bei niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten nur wenig geprüft wurde, ob diese Vorschriften eingehalten werden, wird sich der ein oder andere in einer trügerischen Sicherheit wähnen, dass die Vorschriften des Mindestlohngesetzes nicht so ernst zu nehmen seien. Hiervor warnen wir ausdrücklich! Deshalb weisen wir nachfolgend noch einmal auf die für Ärzte und Zahnärzte wichtigsten Vorschriften hin:

  • Für 2019 beträgt der Mindestlohn 9,19 € pro Stunde. Dieser ist für jede geleistete Arbeitsstunde, aber auch für jede zustehende Stunde für Urlaub und Feiertag zu bezahlen. Wird das nicht gemacht, kann der Arbeitnehmer Entgelt nach­fordern. Handelt es sich dabei um einen sogenannten Mini­jobber, der bereits 450,00 € im Monat erhält, wird dadurch die Grenze zur Sozialversicherungspflicht überschritten, mit der fatalen Folge, dass volle Sozialversicherungspflicht entsteht und das Gehalt der Lohnsteuer unterliegt. Dabei können über Monate bzw. Jahre hinweg größere Beträge zusammenkommen, für die der Arbeitgeber haftet.

  • Bei Minijobbern sind detaillierte Stundenaufzeichnungen zu führen (Dokumentationspflicht). Einzelheiten können Sie unseren früheren Sonderinformationen entnehmen, die wir Ihnen auf Wunsch gern noch einmal übersenden.

Bitte kümmern Sie sich um die Einhaltung der Vorschriften des Mindestlohngesetzes, um zu vermeiden, dass bei einer späteren Prüfung Nachzahlungen und Bußgelder fällig werden. Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung.

 

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