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Fachliche News

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Bürokratieentlastungsgesetz III

Donnerstag, 19 Dezember 2019 11:40

Derzeit klagen viele Bereiche über die stetig anwachsende Bürokratie. Das gilt wohl im besonderen Maße für das Steuerrecht, wie auch für ärztliche und zahnärztliche Praxen.

Das Schöne an einer ständig wachsenden Bürokratie ist für den Gesetzgeber, dass er ab und zu Gesetze mit dem wohlklingenden Namen „Bürokratieentlastungsgesetz“ erlassen kann, welche aber leider nur einen Bruchteil der vorher geschaffenen Bürokratie wieder beseitigt.

Ab 2020 gelten folgende Regelungen, die für Sie interessant sein können:

- Umsatzsteuerliche Kleinunternehmergrenze

Den bisherigen Höchstbetrag von 17.500 € kannten alle. Dieser wird nun auf 22.000 € p. a. erhöht. Das hat zur Folge, dass Praxen, deren umsatzsteuerpflichtige Erlöse, z. B. aus dem Betrieb eines zahnärztlichen Eigenlabors, 20.000 € p. a. betrugen, bisher umsatzsteuerpflichtig waren. Ab 2020 entfällt die Pflicht zur Bezahlung der Umsatzsteuer. Zu beachten ist allerdings, dass dann auch keine Umsatzsteuer mehr auf den Ausgangsrechnungen ausgewiesen werden darf. Weiterhin sollte geprüft werden, ob in solchen Fällen eine freiwillige Weiterentrichtung der Umsatzsteuer im Wege einer sogenannten Option zur Regelbesteuerung sinnvoll ist. Dies kann der Fall sein, wenn in der Vergangenheit hohe Vorsteuerbeträge geltend gemacht wurde.

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